San Pedro de Atacama Tag 2

Valle de la Luna

An unserem zweiten Tag waren wir jetzt mit dem Auto unterwegs. Zusammen mit Ari und Pancho sind wir in der früh zum Valle de la Luna (dem Tal des Mondes) aufgebrochen. Tal des Mondes heißt es weil die vielen Steinformationen und Sanddünen die man dort sehen kann, an die Landschaft auf dem Mond erinnert und allgemein sehr kahl und außerirdisch erscheint.

Das Tal ist 10 km lang und sehr bergig. Wir hatten uns am Tag davor überlegt, die Strecke mit dem Fahrrad zu fahren (zum Tal selbst sind es nur 3km von San Pedro aus). Im Nachhinein waren wir sehr froh, dass wir ein Auto hatten, denn im Tal war es unglaublich heiß. Es gab absolut keinen Schatten und der Sand und die Steine haben die Wärme der Sonne aufgenommen, weswegen es sich noch viel wärmer angefühlt hat. Wir haben einige Fahrradfahrer gesehen, konnten aber alle nicht verstehen wie sie die Hitze ausgehalten haben, vor allem da das Tal auch sehr bergig war.

Witzige Story am Rande: Wie jedes Mal wenn ich mit einem geliehen Auto unterwegs bin, ist uns auch dieses Mal wieder etwas passiert. Dieses mal wollten wir auf einem Parkplatz halten der sehr sandig war. Unser Auto war ein sehr großer Truck der dann prompt im Sand stecken geblieben ist. Im Ende konnten wir mit der Hilfe von drei weiteren Personen das Auto aus dem Sand schieben, das Ganze war aber schon wieder ganz schön anstrengend, aber auf jeden Fall besser als im Schlamm stecken zu bleiben.

Wie bereits gesagt, wir haben unglaublich viele Fotos gemacht. Pancho hatte eine extrem gute Handykamera und hat daher kaum etwas anderes gemacht als Fotos von allem und jedem

Nach dem Valle de Luna waren wir alle sehr erschöpft durch die Hitze und wollten zu einer Laguna in der man baden kann. Allerdings hat sich dann herausgestellt, dass der Eintritt zur Laguna sehr teuer ist und wir haben uns dazu entschieden am nächsten Tag zu einer anderen Lagune zu fahren in der man auch schwimmen kann. Daher waren wir dann nur noch an einer alten Ruine in der Nähe von San Pedro. Die Ruine war von einem Volk der Atacamawüste, dass ihre Stadt 10 Jahre lang gegen die Spanier verteidigen konnte.

Ruinen Pukara de Quitor

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