
Arequipa war unser erster Stopp in Peru und der beste den wir haben konnten. Ein Grund dafür war auf jeden Fall die Höhe. Da ganz Peru ziemlich hoch gelegen ist, muss man sich erst einmal an die Höhe gewöhnen und da ist Arequipa mit 2.300 Metern eine bessere Wahl gewesen wie unser nächster Stopp Puno mit 3.800 Metern. Der andere Grund ist, dass die Stadt echt schön ist. Durch einen Vulkan in der Nähe der Stadt gibt es hier sehr viele weiße Steine aus denen fast alle Häuser gebaut sind, was der Stadt einen wundervollen Charakter gibt, da alles so hell und klar ist. Durch die hellen Steine hat die Stadt auch sehr sauber gewirkt. Der Plaza de Armas (das Zentrum fast jeder spanischgebauten Stadt) war ziemlich beeindruckend. Er ist umringt von Gebäuden mit Balustraden und an einem Ende steht eine riesige Kathedrale.

An unserem ersten Tag hier haben wir die Stadt erst ein bisschen selbst erkundet und danach eine Free Walking Tour gemacht, wo uns sehr viele Museen und Kirchen gezeigt wurden. Was ich besonders interessant finde ist, dass Arequipa schon immer der Unruheherd Perus war, in dem Aufstände und ähnliches geplant wurden, passen dazu gab es auf dem Plaza de Armas eine Demonstration gegen die Korruption der Polizei.

An unserem zweiten Tag waren wir dann in einigen der Museen und Kunstgalerien. Eines der Museen war ein Alpakamuseum, wo es ein 10 Tage altes Alpaka gab und man die Tiere füttern durfte. In der ganzen Stadt gab es dazu auch unzählige Läden die Kleidung aus Alpakawolle verkaufen. Da hab ich mir dann auch den obligatorischen Lamapulli gekauft und Frane schaut gerade noch nach einem Poncho.
Wir waren danach dann in einer Art Gallery der Universität wo es einen Patio im Stil von Vincent Van Gogh gab, was besonders ich echt schön fand. Danach waren wir noch in einem Thai-Peru-Restaurant. Ziemlich seltsame Mischung auf den ersten Moment aber es passt doch erstaunlich gut zusammen. Es gab zum Beispiel peruanische Kartoffeln und Gemüse im thailändischem Curry.

Neben der Besichtigung der Stadt und einiger ihrer Museen haben wir uns gegen Gelbfieber impfen lassen, damit wir in einigen Tagen in den Dschungel können. In einem Krankenhaus in der Stadt wird die Impfung einmal in der Woche kostenlos angeboten. Das Ganze war auch super einfach zu machen. Wir mussten uns in eine Schlange stellen und neben super vielen Kleinkindern ein paar Minuten warten, dann einen Zettel mit unseren Daten ausfüllen und schon wurden wir geimpft, alles super entspannt und wir haben uns das Geld für die Impfung gespart und können jetzt auch noch einen Besuch in einem peruanischen Krankenhaus auf unsere Liste setzen.