
Nach Cucuta ging es für uns endlich an die Karibik. Auf Sand, Sonne und Meer hatten wir uns schon seit langem gefreut. Was für einen besseren Weg gibt es, diese Reise ausklingen zu lassen? Der erste Stopp an der Karibik war ein kleines Dorf in der Nähe von Santa Marta. Hier in Taganga gab es nichts, ein paar Straßen mit Straßenständen und Restaurants und in der Nähe einen Nationalpark mit wunderschönen Stränden. Zu unserem Pech war der aber genau im Februar für einen Monat gesperrt. Der Nationalpark wird anscheinend von indigenen Völkern betrieben, die in diesem Gebiet immer noch leben und daher einen Monat Ruhe vor den Touristen haben wollen. Verständlich, aber für uns sehr schade, so konnten wir nur zu den zwei Stränden direkt bei Taganga gehen. Der eine war Playa Grande, ein großer Strand, wo viele Menschen, Restaurants und Boote sind, wo man aber gut schwimmen kann. Der andere Strand hieß Sisihuaka, der war um einiges kleiner, dafür konnte man da unglaublich gut schnorcheln.

So haben wir unsere zwei Tage damit verbracht, mit dem Boot zum Strand zu fahren, erst ein bisschen zu schnorcheln und dann an den großen Strand zu gehen um zu lesen und uns zu bräunen. Das Schnorcheln war wirklich beeindruckend. Neben unzähligen Korallen, gab es alle möglichen Fische, in allen Farben und Größen. Teilweise sind die Fische sogar direkt vor unserer Nase geschwommen, eine Fischart hatte lange Säbel und ist direkt unter der Wasseroberfläche geschwommen, weswegen wir sie im ersten Moment gar nicht wahrgenommen haben. Leider sind die Fotos die wir im Wasser gemacht haben, auf meiner Unterwasserkamera, für die ich das Lesegerät nicht dabei habe, weswegen ich leider keine Millionen Bilder von Fischen posten kann.

So haben wir in den zweieinhalb Tagen in Taganga nicht viel gemacht. Wir waren ganz viel essen, unter anderem in einer super leckeren Eisdiele mit Waffeln und einem wunderschönen Mexikaner am Strand, was abends vor allem wunderschön war. Sonst lagen wir hauptsächlich am Strand und sind baden gegangen. Taganga war ein Ort der absoluten Ruhe und des Strandurlaubs, was wir nach zwei vollen Tagen in Cucuta auch sehr angenehm fanden.

Noch eine Funny Story am Rande: Aus irgendeinem Grund, den wir beide leider nicht herausgefunden haben, ist jeden Tag, abends, um die selbe Stunde der Strom ausgefallen. Alle drei Tage an denen wir da waren, es war jedes Mal auch nur für etwa eine halbe Stunde, aber schon sehr witzig, das es so normal war.