
Cusco begrüßte uns mit Regen. Und der blieb auch für den Rest unseres Aufenthaltes ein stetiger Begleiter. Hier bemerkten wir zum ersten Mal wirklich, dass wir uns in der Regenzeit befinden, gefallen hat uns die Stadt aber trotzdem. Wir waren zwei Tage in der Stadt um sie zu besichtigen und haben dann mit Ausflügen angefangen, denn um die Stadt gibt es einiges zu sehen. Cusco selbst ist sehr schön, mit vielen alten Häusern und sehr vielen Kirchen. Leider kosten fast alle Kirchen Eintritt, weswegen wir keine besichtigt haben. Die Kathedrale ist am berühmtesten, da sie ein Bild des letzten Abendmales hat, bei dem aber südamerikanisches Essen wie Meerschweinchen gegessen wird. Eines der vielen Zeichen der kulturellen Vermischung die man vor allem in Peru entdecken kann. Außer Kirchen gab es noch einige Märkte auf denen sich Frane einen Poncho gekauft hat und wir super leckeren Fruchtsaft getrunken haben. Das Viertel San Blas hat uns auch sehr gut gefallen. Es ist auf einem Hügel mit sehr vielen kleinen, alten Steingassen und kleinen Läden von Künstlern und vielen Restaurants und Cafes. Dort sind wir dann auch spontan in ein Reisebüro gegangen um uns über Touren zu informieren und der Leiter kam überraschenderweise aus Schwaben, die Welt ist mal wieder so klein.

Touren wollten wir zwei machen: eine zum Rainbowvalley, einem Tal in dem die Berge durch Metalle im Boden farbig sind und den Salkantay Trek nach Machu Picchu. Die Rainbowvalley Tour ist eine Eintagestour, es gibt einen ganz berühmten Spot dafür, der aber von Touristen überfüllt und in der Regenzeit schwer erreichbar sein soll. Daher entschieden wir uns in das etwas weiter weg gelegene Tal zu fahren, indem wesentlich weniger Touristen sind. Im Nachhinein waren wir unglaublich froh, dass die Agentur uns dazu geraten hat. Es hat die ganze Zeit geregnet, aber wir mussten nur kurze Stücke laufen, weswegen es sehr erträglich war.

Wir hatten beide keine großen Erwartungen da wir vorher auf Blogs gelesen hatten, dass die Farben bei schlechtem Wetter kaum zu sehen sind, zum Glück wurden wir beide positiv überrascht. Am Anfang des Tales waren die Berge grün und rot und Farbverläufe waren kaum zu sehen, je weiter wir aber in das Tal liefen, desto bunter und kräftiger wurden die Berge. Das Ganze war sehr beeindruckend zu sehen. Auf dem Rückweg haben wir dann noch ganz viele Alpakas gesehen und waren wieder peruanisch Mittagessen und ich muss wirklich sagen wir werden hier alle noch Fans von Suppen.
